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The Little Black Jacket goes Berlin

Mittwoch, Berlin, 12:15 Uhr. Wir befinden uns in einem leerstehenden U-Bahn-Tunnel. Nein, wir haben uns nicht verlaufen. Wir sind von Chanel zur exklusiven Preview der Wanderausstellung “The Little Black Jacket” eingeladen. Am Tag zuvor hatte Karl Lagerfeld die Schau höchst persönlich eröffnet – umgeben von internationalen Freunden des Modehauses, darunter die Schauspielerinnen Laetitia Casta und Elisa Sednaoui.

Nachdem die Ausstellung im März bereits online zu sehen war, kann man sie nun in ausgewählten Städten weltweit live erleben. Nach Tokio, New York, Hongkong, London, Paris und Moskau ist endlich auch die deutsche Hauptstadt dran.

Typisch Berlin: Die Ausstellung findet in einem urbanistischen Ambiente statt. Dank den taubengrau gestrichenen Wänden und der schummrigen Beleuchtung kommen die zum größten Teil schwarz-weißen Bilder besonders gut zur Geltung. 

Eine der Musen des Fotografen – Claudia Schiffer durfte natürlich nicht fehlen.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Facetten eine kleine schwarze Jacke haben kann: elegant, casual, rockig, edgy, glamourös… Man stellt fest, dass der Klassiker von Chanel sowohl Frauen als auch Kindern und Männern steht. Also von wegen konservativ!

Ein Versuch, mich im Dunklen aufzunehmen. Wir fanden es übrigens toll, dass nur die Fotos beleuchtet werden. So nimmt man die anderen Gäste kaum wahr und kann sich ganz auf die Exponate konzentrieren.

Eins meiner Lieblingsbilder.

Meine liebe Freundin Lada hat sich extra einen freien Tag genommen, um mich begleiten zu können.

Eine ziemlich schwere schwarze Tüte. Alle Gäste der Preview haben Geschenke bekommen: den Bildband “The Little Black Jacket” und Poster. 

Die Ausstellung “The Little Black Jacket” findet vom 23.11.2012 bis zum 14.12.2012 im U3 Bahnhof und Tunnel am Potsdamer Platz (Eingang Leipziger Platz) statt.

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Mein Outfit für Berlin

So, mein Outfit für die morgige Reise nach Berlin zur Preview von Chanels Ausstellung “The Little Black Jacket” steht fest. Passend zum Thema der Ausstellung habe ich mich für ganz viel Schwarz entschieden. Ich werde ein schlichtes Kleid, Overknees, eine Statement-Kette sowie einen Coktailring in Schwarz tragen. Damit das Ganze nicht zu trist aussieht, sorgen ein smaragdgrüner Mantel, rote Lippen und rote Fingernägel für farbliche Highlights. Und natürlich nehme ich morgen meinen ganzen Stolz mit: meine heiß geliebte ”Timeless Classic” Tasche von Chanel. Sie freut sich schon sehr darauf, wieder Berlin zu sehen…

Mantel Valentino, Kleid COS, Stiefel Hugo, Kette Etro, Ring YSL, Tasche Chanel

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Shades of Blue

Es gibt glückliche Blogger, die in Städten wie L.A. oder Sydney leben und 360 Tage im Jahr bei schönem Wetter draußen Outfit-Fotos schießen können. Und es gibt tapfere und disziplinierte Blogger, die selbst bei +5 Grad und Regen draußen ganze Editorials auf die Beine stellen. Ich gehöre weder zur ersten noch zur zweiten Gruppe, deshalb verbrachte ich das vergangene Wochenende zuhause auf der Couch mit dem dritten Teil von Shades of Grey einem Dostojewski-Roman. Zum Glück habe ich noch ein Paar Bilder in petto, die ihr noch nicht gesehen habt.

So gibt es heute wieder mal etwas Blaues. Ich bin nämlich zum Schluss gekommen, dass eine Statement-Hose sich am einfachsten mit einem Pullover Ton in Ton und einer weißen Bluse kombinieren lässt. Denn jede Frau hat irgendeine weiße Bluse im Schrank und mit einem Pullover aus derselben Farbfamilie ist man frau auf der sicheren Seite. Es muss ja nicht immer Colour-Blocking und Muster-Mix sein. Vor allem im Büro kann es gerne etwas ruhiger zugehen. Außerdem wirken Kombinationen Ton in Ton sehr elegant, erwachsen und edel.

Hose H&M, Pullover COS, Bluse Equipment, Pumps Miu Miu, Tasche Chanel

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Deutschlands Reiche sind offen für Raubkopien von Luxusgütern

Einen interessanten Artikel zum Stellenwert des Luxus in unterschiedlichen Ländern gab es in der Welt am Freitag. Demnach seien Deutschlands Reiche offen für Raubkopien von Luxusgütern: “Jeder Dritte aus dem oberen Einkommenszehntel würde sich Plagiate von Edel-Marken kaufen”. Das soll man in einer aktuellen Studie herausgefunden haben. Die Chinesen dagegen (wer hätte das gedacht?!) kaufen lieber Originale. Jetzt weiß ich, wo die ganzen Louis Vuitton Taschen herkommen, die man in Hamburg an jeder Ecke sieht…

Den kompletten Artikel gibt es hier.

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Neu in meiner Kosmetiktasche: YSL Shocking Eyeliner

Ein neuer Liebling in meiner Kosmetiktasche: Der YSL Shocking Eyeliner Effet Faux Cils. Bisher habe ich jahrelang einen Flüssig-Eyeliner von YSL benutzt und war von der Haltbarkeit und der schnellen Trockenzeit sehr überzeugt, jedoch bereiteten mir meine zittrigen Hände immer Schwierigkeiten beim Auftragen. So malte ich manchmal das halbe Lid samt Wimpern mit an und brauchte immer eine gefühlte Ewigkeit und eine Packung Wattestäbchen, um einen akkuraten (und vor allem symmetrischen) “Schwalbenschwanz” hinzukriegen.

So entschied ich mich, den Shocking Eyeliner auszuprobieren, da der filzstiftähnliche Pinsel mehr Präzision beim Auftragen versprach. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Dank dem spitz zulaufenden stabilen Pinsel brauche ich jetzt (bitte, nicht lachen!) höchstens 10 Minuten für einen ordentlichen Lidstrich. Einzig für breitere Linien brauche ich etwas länger, weil die Pinselspitze ja wirklich sehr dünn ist. Dafür gelingt mir aber mit dem YSL Shocking Eyeliner im Handumdrehen ein schöner, geschwungener “Schwalbenschwanz”.

YSL Shocking Eyeliner

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Über Sturheit und Mäntel – Teil II

Ihr wisst bestimmt noch, dass ich mit einem Military Mantel von Max Mara geliebäugelt habe. Da das Modell in Deutschland nicht erhältlich war, habe ich Kontakt zum Max Mara Hauptgeschäft in Mailand aufgenommen (so viel zu meiner Sturheit-Therapie). Den Mantel könnte man tatsächlich aus Italien beziehen und der wäre vom Preis her sogar noch bezahlbar (für Max Mara Verhältnisse, natürlich). Dennoch wäre es sogar für eine Verrückte wie mich zu riskant gewesen, einen Mantel, den ich noch nie live gesehen und anprobiert habe, aus Italien einzufliegen. Deshalb habe ich beschlossen, vernünftig zu bleiben und mich in Hamburger Geschäften und online Stores nach einer Alternative umzuschauen.

Lange hat meine Suche nicht gedauert, denn ich wurde gleich im ersten Geschäft (so ein Glück!) fündig. Ich habe bei Secondella einen NAGELNEUEN (mit allen Etiketten) Stella McCartney Mantel für sensationelle 265 Euro ergattert! Und zwar den Mantel, den ich bereits letztes Jahr so toll fand und der bei net-a-porter.com sage und schreibe 1455 Euro kostete. Ich kann es immer noch nicht glauben! Das Schätzchen entspricht genau meinen Vorstellungen: Es ist wadenlang, verfügt über einen maskulinen “oversized” Schnitt und besteht zu 100 % aus Naturfaser (ich mag keine Synthetik). Auch die marineblaue Farbe ist optimal für den Herbst und lässt sich gut kombinieren. Alles in einem, ein Traummantel.

Typisch Stella McCartney: Das Modell “Anabelle” besticht durch einen unverkennbaren maskulinen Schnitt. So wurde der Mantel letztes Jahr bei net-a-porter.com präsentiert.

Oversized Mantel Anabelle von Stella McCartneyDie staatlich anerkannte Schnäppchen-Jägerin und stolze Besitzerin. 

Der Mantel passt besonders gut zu den angesagten Edelsteinfarben wie Smaragd, Rubin, Saphir und Amethyst.

Es war Liebe auf den ersten Blick.

Bilder: Lada Alexandrova, net-a-porter.com

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Mid-Season Sale bei Monnier Frères

Eine gute Nachricht für alle Schnäppchen-Jägerinnen: Der Online-Shop für Designer-Accessoires Monnier Frères hat ab heute einen Mid-Season Sale. Bis zum 20. November habt ihr eine Möglichkeit, einen der 600 Luxusartikel mit bis zu 70% Rabatt zu ergattern. Dazu gehören unter anderem Handtaschen, Halstücher, Schmuck und Sonnenbrillen solcher Marken wie z. B. Isabel Marant, Marc Jacobs, Sonia Rykiel, Valentino und Michael Kors. Meine Leser können mit dem Code LUXAHOLIC10 noch weitere 10% sparen! Hier sind meine Sale-Favoriten: ein korallenfarbener Gürtel und eine neongrüne iPad Hülle mit Schultergurt von Jil Sander, eine kleine Schultertasche “Mini Harper Bag” in Fuchsia von Diane von Furstenberg und eine schwarze Tasche “A.S.A.P” mit einem verstellbaren Schulterriemen von Nina Ricci.

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Trend des Tages: Edelsteinfarben

Ihr kennt bestimmt das Lied von Marilyn Monroe “Diamonds are a girl’s best friend”? Ich würde eine kleine Textänderung vorschlagen: “Emeralds, rubies, sapphires and amethysts are a girl’s best friend”. Denn Edelsteinfarben sind eindeutig einer der wichtigsten und schönsten Trends dieser Saison. So sehen wir Smaragdgrün bei Gucci, Rubinrot bei Etro, Saphirblau bei Stella McCartney, Amethyst bei Bottega Veneta. Und manche Designer wie L’Wren Scott oder Alber Elbaz verwenden gleich mehrere Farben aus dieser “hochkarätigen” Palette in ihren Kollektionen. Vor allem Ton in Ton getragen wirken Edelsteinfarben sehr elegant und luxuriös. Ob auf Samt wie bei Ralph Lauren, auf Satin wie bei Valentino, auf Pelz wie bei Alberta Feretti oder auf Tweed wie bei Chanel – Edelsteinfarben kommen auf allen Stoffen gut zur Geltung.

Wer es in der kalten Jahreszeit farblich eher zurückhaltend mag, kann mit Accessoires in Jewel Tones Farbakzente setzen. Bereits ein Hut, ein Gürtel oder eine Brosche können bei dunklen und tristen Winteroutfits wahre Wunder bewirken. Ich besitze ein Paar langer roter Lederhandschuhe, die meinem mausgrauen Mantel sofort einen Hauch Glamour verleihen. Natürlich dürfen wir auch das mittlerweile allerwichtigste Accessoire einer Frau nicht vergessen: die Nägel. Edelsteinfarben sehen nämlich auf den Nägeln einfach umwerfend aus und die Auswahl der Nagellacke in allen Preisklassen ist zum Glück enorm. Oder wie wär’s mit einer bodenlangen Robe in leuchtendem Rot oder einem Abendkleid in geheimnisvollem Violett für festliche Anlässe? Mehr Diva am Silvester geht nicht. Marilyn wäre bestimmt begeistert…

Trend Herbst Winter 2012: EdelsteinfarbenGucci

Chanel

Lanvin

L’Wren Scott

Trend Herbst-Winter 2012: EdelsteinfarbenEtro

Diane von Furstenberg

Ralph Lauren

Giambattista Valli

Miu Miu

Valentino

Chanel

Alberta Feretti

Lanvin

L’Wren Scott

Stella McCartney

Valentino

Alberta Feretti

Bottega Veneta

Dsquared2

L’Wren Scott

Miu Miu

Bilder: style.com

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Big Pants oder Angriff der Elefantenfrauen

Während Modeschöpfer uns in den letzten zwei Jahren mit Kleidern verwöhnt haben, die für weibliche und verführerische Silhouetten sorgten, müssen wir uns diese Saison mit weniger schmeichelhaften Trends abfinden. Damit meine ich die extrem breiten und unvorteilhaften Hosen, die ausgerechnet den Problemzonen vieler Frauen – den Hüften und den Schenkeln – mehr Volumen verleihen.

Mal ehrlich, welche Frau wünscht sich schon mehr Volumen an den Schenkeln? Volumen für die Haare, für die Wimpern, für die Lippen oder für den Busen – ja, bitte, aber unterhalb der Brustlinie wird es meistens kritisch. Da wollen wir nämlich nur eins: möglichst schlank aussehen. Wir streben nach Wespentaillen, knackigen Hintern und Gazellenbeinen, aber nicht nach Elefantenbeinen.

Dennoch haben sich Designer wie Proenza Schouler, Nicolas Ghesquière und Frida Giannini diese Saison wie verschworen und schicken eine Herde Elefantenfrauen auf die Laufstege. Wenn selbst Models, die bei der Größe von 1.80 m jämmerliche 50 kg auf die Waage bringen, in den riesigen Hosen nicht mehr so grazil und gazellenhaft aussehen, wie sollen denn normalsterbliche Frauen diese tragen?

Der Elefanteneffekt wird durch die neue Moderegel verstärkt, dass weite Hosen nicht mehr durch enge Oberteile ausgeglichen werden müssen. So werden Big Pants auf den Laufstegen mit ebenso voluminösen Pullovern, Jacken und Mänteln kombiniert. Ich habe diesen Trend ausprobiert und das Ergebnis fotografiert, bringe es aber noch nicht über mich, die entstandenen Bilder zu veröffentlichen…

Big PantsGucci

Stella McCartney

Calvin Klein Collection

Acne

Derek Lam

Balenciaga

Proenza Schouler

Akris

Bilder: style.com

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