Kategorien-Archiv: Fashion

Trend des Tages: Edelsteinfarben

Ihr kennt bestimmt das Lied von Marilyn Monroe “Diamonds are a girl’s best friend”? Ich würde eine kleine Textänderung vorschlagen: “Emeralds, rubies, sapphires and amethysts are a girl’s best friend”. Denn Edelsteinfarben sind eindeutig einer der wichtigsten und schönsten Trends dieser Saison. So sehen wir Smaragdgrün bei Gucci, Rubinrot bei Etro, Saphirblau bei Stella McCartney, Amethyst bei Bottega Veneta. Und manche Designer wie L’Wren Scott oder Alber Elbaz verwenden gleich mehrere Farben aus dieser “hochkarätigen” Palette in ihren Kollektionen. Vor allem Ton in Ton getragen wirken Edelsteinfarben sehr elegant und luxuriös. Ob auf Samt wie bei Ralph Lauren, auf Satin wie bei Valentino, auf Pelz wie bei Alberta Feretti oder auf Tweed wie bei Chanel – Edelsteinfarben kommen auf allen Stoffen gut zur Geltung.

Wer es in der kalten Jahreszeit farblich eher zurückhaltend mag, kann mit Accessoires in Jewel Tones Farbakzente setzen. Bereits ein Hut, ein Gürtel oder eine Brosche können bei dunklen und tristen Winteroutfits wahre Wunder bewirken. Ich besitze ein Paar langer roter Lederhandschuhe, die meinem mausgrauen Mantel sofort einen Hauch Glamour verleihen. Natürlich dürfen wir auch das mittlerweile allerwichtigste Accessoire einer Frau nicht vergessen: die Nägel. Edelsteinfarben sehen nämlich auf den Nägeln einfach umwerfend aus und die Auswahl der Nagellacke in allen Preisklassen ist zum Glück enorm. Oder wie wär’s mit einer bodenlangen Robe in leuchtendem Rot oder einem Abendkleid in geheimnisvollem Violett für festliche Anlässe? Mehr Diva am Silvester geht nicht. Marilyn wäre bestimmt begeistert…

Trend Herbst Winter 2012: EdelsteinfarbenGucci

Chanel

Lanvin

L’Wren Scott

Trend Herbst-Winter 2012: EdelsteinfarbenEtro

Diane von Furstenberg

Ralph Lauren

Giambattista Valli

Miu Miu

Valentino

Chanel

Alberta Feretti

Lanvin

L’Wren Scott

Stella McCartney

Valentino

Alberta Feretti

Bottega Veneta

Dsquared2

L’Wren Scott

Miu Miu

Bilder: style.com

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Big Pants oder Angriff der Elefantenfrauen

Während Modeschöpfer uns in den letzten zwei Jahren mit Kleidern verwöhnt haben, die für weibliche und verführerische Silhouetten sorgten, müssen wir uns diese Saison mit weniger schmeichelhaften Trends abfinden. Damit meine ich die extrem breiten und unvorteilhaften Hosen, die ausgerechnet den Problemzonen vieler Frauen – den Hüften und den Schenkeln – mehr Volumen verleihen.

Mal ehrlich, welche Frau wünscht sich schon mehr Volumen an den Schenkeln? Volumen für die Haare, für die Wimpern, für die Lippen oder für den Busen – ja, bitte, aber unterhalb der Brustlinie wird es meistens kritisch. Da wollen wir nämlich nur eins: möglichst schlank aussehen. Wir streben nach Wespentaillen, knackigen Hintern und Gazellenbeinen, aber nicht nach Elefantenbeinen.

Dennoch haben sich Designer wie Proenza Schouler, Nicolas Ghesquière und Frida Giannini diese Saison wie verschworen und schicken eine Herde Elefantenfrauen auf die Laufstege. Wenn selbst Models, die bei der Größe von 1.80 m jämmerliche 50 kg auf die Waage bringen, in den riesigen Hosen nicht mehr so grazil und gazellenhaft aussehen, wie sollen denn normalsterbliche Frauen diese tragen?

Der Elefanteneffekt wird durch die neue Moderegel verstärkt, dass weite Hosen nicht mehr durch enge Oberteile ausgeglichen werden müssen. So werden Big Pants auf den Laufstegen mit ebenso voluminösen Pullovern, Jacken und Mänteln kombiniert. Ich habe diesen Trend ausprobiert und das Ergebnis fotografiert, bringe es aber noch nicht über mich, die entstandenen Bilder zu veröffentlichen…

Big PantsGucci

Stella McCartney

Calvin Klein Collection

Acne

Derek Lam

Balenciaga

Proenza Schouler

Akris

Bilder: style.com

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Rosarot

Anlässlich des heutigen (kurzzeitig) sonnigen Wetters habe ich Bilder für euch, die noch in einer glücklichen ohne-Strumpfhose-Zeit im September entstanden sind und eins meiner absoluten Lieblingsoutfits dieses Herbstes zeigen. Ich trage eine rosarote 7/8 Hose mit geometrischem Muster – eine der wenigen aktuellen H&M Hosen, die nicht nur schick und angesagt ist, sondern nicht an den Schenkeln spannt tatsächlich auch gut sitzt (dem Elasthan-Anteil sei dank). Dazu kombiniere ich einen herrlich flauschigen Angora-Pullover in Hellrosa (ebenso von H&M), der farblich perfekt zur Hose passt. Für die Aufwertung des Looks sorgen ein paar Designerstücke, und zwar mein heiß geliebter Mantel in A-Linien-Form, omnipräsente schwarze Plateau-Pumps aus Veloursleder und Statement-Schmuck. Leider steht der Winter schon vor der Tür und ich konnte bisher nur einmal in diesem Outfit ausgehen, aber ich bin mir irgendwie sicher, dass ich es auch nächstes Jahr noch schön finden werde…

 

Hose und Pullover H&M, Mantel Hugo, Pumps Miu Miu, Kette Etro, Ring YSL

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Anja Rubik für Saint Laurent

Wie schafft man eine atemberaubend schöne Werbekampagne? Hier ist das Rezept: Man nehme ein hinreißendes, international bekanntes Topmodel (Anja Rubik), elegante Kleider (Key Pieces aus der Kollektion Frühling-Sommer 2013 von Saint Laurent), eine imposante Kulisse und eine ganze Menge Sex Appeal. Auf diese Weise ist dem neuen Saint Laurent Chefdesigner Hedi Slimane, der auch als Fotograf hinter der Kamera stand, eine hervorragende Fotostrecke gelungen, die den Geist des französischen Couture-Hauses bestens wiedergibt. Ich mag vor allem die schwarz-weiße Umsetzung und das stimmungsvolle Ambiente der Bilder. Insgesamt kann ich mich den kritischen Stimmen in Bezug auf Hedi Slimane nicht anschließen. Ich finde, dass man als Designer sich auch mal wiederholen darf und nicht unbedingt jede Saison etwas Neues erfinden muss. Nur so kann ein unverkennbarer “Signature-Style” einer Modemarke entstehen. Schwarz und Smoking gehören eben zur Tradition von Saint Laurent genau so, wie Tweed-Kostüme zu Chanel und Trenchcoats zu Burberry.

Anja Rubik für Saint Laurent Paris

Bilder: ysl.eu

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Herbst und Hühner…

…passen gut zusammen. Das dachte ich, als ich diesen niedlichen J Crew Pullover bestellt habe. Nicht etwa deshalb, weil beide mit “H” anfangen. Es spielt für mich auch keine Rolle, dass Pullover mit Tiermotiven gerade äußerst angesagt sind. Ich finde einfach, dass man in einer kalten, dunklen Jahreszeit besonders viele Gute-Laune-Macher braucht. Und so ein Pullover ist wahnsinnig witzig. Außerdem ist er wie gemacht für Menschen mit einem Hang zur Selbstironie. Ein Huhn in einer Baskenmütze? Das bin doch ich! Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe Baskenmützen. Nun habe ich ein Kleidungsstück mit einer Art Selbstporträt.

Heute führe ich den Hühner-Pulli zum ersten Mal vor, zusammen mit einem ebenso neuen plissierten Maxirock. Leider fiel mir zu spät ein, dass ich eine meiner Baskenmützen hätte aufsetzen sollen. Dann wäre das selbstironische Outfit komplett gewesen. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich die Wohnung mit perfekt gestylten Locken verlassen habe. Davon ist aber zwei Minuten später nichts mehr übrig geblieben, da die Luftfeuchtigkeit bei gefühlten 99% lag. Eine weitere Komplikation bestand darin, dass ich ständig auf meinen Rock getreten bin. Wenn ich euch also einen Tipp geben darf, dann sind ein bodenlanger Rock und Stilettos eine ziemlich gefährliche Kombination…

Rock American Apparel, Pullover J Crew, Gürtel COS, Tasche Chanel, Stiefel Hugo Boss

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Der goldene Oktober

War es eine Folge der globalen Erwärmung oder vielleicht eine kleine Entschädigung für den kalten und verregneten Sommer? Fakt ist, dass gestern der wärmste 20. Oktober in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen war. Eine seltene Gelegenheit, Sonne und Wärme zu tanken und schwere, dunkle Wintersachen gegen leichte, farbenfrohe Kleidung zu tauschen. Wie zum Beispiel Seidenblusen, pinke Hosen, Pumps und (natürlich lässig über die Schulter geworfene) Boyfriend-Blazer…

Hose Miu Miu, Bluse Equipment, Blazer Stella McCartney, Ring YSL, Pumps Christian Louboutin, Tasche Chanel

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Über Sturheit und Mäntel

Eine meiner bemerkenswerten Eigenschaften ist, dass ich unglaublich stur bin. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann bin ich wie ein T-34 weiche ich nicht mehr davon ab. Das betrifft auch mein Kaufverhalten: Wenn ich mich in eine Sache verliebt habe, dann muss ich sie und nur sie haben. Auch wenn sie in Deutschland nicht erhältlich, längst ausverkauft, aus einer fünf Jahre alten Kollektion stammt und total überteuert ist. So einfach gebe ich nicht auf. Es werden Kundendienst-Mitarbeiter eingeschaltet, Verkaufsfilialen weltweit abtelefoniert, sämtliche Outlets und Second-Hand-Shops aufgesucht, eBay und andere Auktionsportale durchforstet, Bankkonten überzogen, bis ich mein Traumteil aufgetrieben und erworben habe. Sollte ich aber trotz all der Mühe eine Niederlage erleiden, dann drehe ich durch kaufe ich lieber gar nichts. Alternativen werden dankend abgelehnt.

Dennoch ist mir durchaus bewusst, dass diese Inflexibilität in Sachen Mode (und anderen Lebensbereichen) ziemlich unvernünftig sein kann. Diese ewige Suche nach einem bestimmten Teil ist zeitraubend, kostspielig und nervenaufreibend. Deshalb habe ich beschlossen, an mir zu arbeiten. Ich fange gleich heute damit an. Und hier kommt schon die erste Übung: Ich brauche unbedingt einen neuen Mantel und würde am liebsten einen langen Military Mantel von Max Mara kaufen. So ein Mantel ist jedoch weder im Hamburger Max Mara Shop noch online erhältlich und kostet bestimmt ein Vermögen. Mein altes Ich würde in Italien anrufen und wieder mal das Konto überziehen, aber mein neues flexibles Ich ist offen für Alternativen. Schließlich muss ich mich nicht so festlegen. Es kann ja auch ein anderer Mantel sein. Ein anderer langer Mantel… von Max Mara… Ein khakifarbener… oder ein olivgrüner… oder?

Max Mara Military 2012

Max Mara Fashion Show Kollektion HW 2012Bilder: style.com

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(Don’t) strike a pose!

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich sehr selbstkritisch bin? Jedes meiner Bilder wird von mir strenger als die September-Ausgabe von Anna Wintour kontrolliert. Die Bilder unten sind ein Beispiel dafür, was man bei einem Outfit-Post meiner Meinung nach NICHT machen soll: Posieren! Normalerweise folge ich dem Prinzip, vor der Kamera so natürlich wie möglich zu bleiben, aber heute habe ich mich wie eine (ziemlich talentlose) Germany’s-Next-Topmodel-Kandidatin angestellt. Infolgedessen sind beim heutigen Shooting fast ausschließlich Posen à la ich-stehe-ganz-zufällig-am-Jungfernstieg-mit-verknoteten-Beinen-und-gucke-gedankenverloren-nach-unten entstanden, die alles andere als natürlich sind. Und dabei ist Authentizität genau das, was Outfit-Posts von Hochglanzmagazin-Editorials unterscheidet. Leser der Mode-Blogs wollen reale Menschen und keine inszenierten Fotostrecken sehen. Deshalb hätte ich normalerweise gesagt “Heute habe ich kein Foto für euch”, aber mein Pullover in Bordeaux, meine Hose aus Brokat und meine Slipper sind zurzeit dermaßen angesagt, dass ich die Aufnahmen doch veröffentlichen musste, um zu beweisen, wie wahnsinnig trendbewusst ich bin.

Hose aus Brokat von Zara

Pullover in Bordeaux von H&M

Hose Zara, Pulli H&M, Schuhe und Ring YSL, Collier BCBGMAXAZRIA, Tasche Chanel

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Oh là là, Sandro gibt es jetzt in Hamburg!

Heute habe ich eine sensationelle Entdeckung gemacht: Nach Berlin, Düsseldorf, Karlsruhe und Nürnberg gibt es Sandro jetzt endlich auch in Hamburg! Als großer Fan dieser hippen Pariser Marke musste ich bisher in andere Städte fahren oder Online-Shops durchsuchen, um charakteristisch puristische Kleidungsstücke von Sandro kaufen zu können. Nun kann ich Fahrt- und Portokosten sparen. Gleich drei Sandro-Verkaufsstellen haben in der Hamburger Innenstadt den Betrieb aufgenommen: Abteilungen im Alsterhaus und (unglaublich, aber wahr!) im Karstadt in der Mönckerbergstraße sowie eine Boutique in der Poststraße. Letztere ist im minimalistischen Design mit weißen Wänden, schlichten Downlights und Holzfußboden gehalten. Hier findet man auf zwei Etagen Damen- und Herrenkleidung, Schuhe und Accessoires.

Sandro Boutique in Hamburg

Sandro Boutique in Hamburg

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