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Und täglich grüßt der Leopard…

Heute geht es um einen alten Bekannten. Um einen Trend, der in den 80er Jahren besonders beliebt war, danach lange als eine modische Sünde galt und aus unseren Kleiderschränken verbannt wurde und in den letzten Jahren ein so fulminantes Comeback feierte, dass wir ihn mittlerweile als Klassiker bezeichnen können. Damit meine ich natürlich den Leoparden-Print, der auch in der kommenden Saison angesagt bleibt. So schicken unter anderem Modehäuser wie Anna Sui, 3.1 Phillip Lim, Stella McCartney und Max Mara Wildkatzen auf die Laufstege.

Aber Vorsicht: Leoparden-Print kann schnell vulgär und billig wirken. Deshalb empfiehlt es sich, dieses Element sparsam einzusetzen und mit Bedacht zu stylen. Die Herausforderung besteht darin, im Leoparden-Muster nicht wie eine Vertreterin des ältesten Berufs auszusehen. Das heißt, dass eine Netz-Strupfhose hier keine gute Idee ist. Dasselbe gilt für rote Lippen, tiefe Dekolletés, Miniröcke, himmelhohe Absätze, hautenge Schnitte und alles, was sexy und verrucht aussieht. Stattdessen sollte man frau versuchen, den Leoparden-Print zu “entschärfen”.

Wie stylt man also den Leoparden-Print? Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder klassisch im Safarin-Stil mit Chinos, Shorts und Hemdkleidern in den Farben wie Sand, Braun, Beige und Khaki oder im Stilbruch. Zum Beispiel edgy in Kombination mit Used-Denim, Grobstrick, lockeren Silhouetten, maskulinen Elementen und flachen Schuhen oder ganz mädchenhaft mit Chiffon, Spitze, Blumenmuster, Polka-Dots, Schleifen und Rüschen. Oder man frau beschränkt sich nur auf Accessoires mit Leoparden-Print. Style-Profis wie Alexa Chung und Olivia Palermo machen es uns vor.

Ich muss gestehen, dass ich mich bisher nicht so richtig mit Leoparden-Muster anfreunden konnte. Einerseits wollte ich nicht dem gängigen Klischee entsprechen, dass osteuropäische Frauen eine besondere Vorliebe für die Wildkatzen-Optik haben. Andererseits hat mir bisher kein Kleidungsstück mit diesem Muster so richtig gefallen. Deshalb habe ich mir lediglich zwei Schals mit Leoparden-Print angeschafft. Dennoch, wenn ich mir die Resort-Kollektion 2013 von Stella McCartney anschaue, denke ich, dass sich das durchaus noch ändern könnte…

Links Anna Sui Frühling-Sommer 2013, rechts Stella McCartney Resort 2013

Stella McCartney Resort 2013

Links 3.1 Phillip Lim Frühling-Sommer 2013, rechts Max Mara Frühling-Sommer 2013

Max Mara Frühling-Sommer 2013

Bilder: style.com

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Die grüne Welle, Teil II

Hier ist ein weiteres Stück aus meiner grünen Sammlung. Ich liebe diesen Pullover für die kräftige Farbe und das extrem warme und kuschelige Material. Übrigens, Grün lässt sich ziemlich unkompliziert kombinieren. Mit Schwarz habe ich mich für das Einfachste entschieden. Es gibt aber viel mehr Möglichkeiten. Einige Frauen haben Angst vor Farben, weil sie nicht wissen, wozu diese passen. Dabei findet man in der Natur unzählige Inspirationen. Stellt euch einfach eine Aubergine vor, bei der sich Grün und Lila verbinden. Oder Herbstlaub. Oder eine Blumenwiese. Oder eine Tomate, Erdbeere, Preiselbeere oder jede beliebige Gemüse- oder Obstsorte. Daraus lassen sich extravagante und doch harmonische Kombinationsmöglichkeiten ableiten: Grün mit unterschiedlichen Rottönen, Grün mit Orange und Gelb, Grün mit Blau usw. Probiert es einfach aus – das macht Spaß!

Pullover und Hose H&M Trend, Kette Etro, Tasche Chanel, Pumps Miu Miu 

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