Kategorien-Archiv: Was ich trage

Die grüne Welle, Teil II

Hier ist ein weiteres Stück aus meiner grünen Sammlung. Ich liebe diesen Pullover für die kräftige Farbe und das extrem warme und kuschelige Material. Übrigens, Grün lässt sich ziemlich unkompliziert kombinieren. Mit Schwarz habe ich mich für das Einfachste entschieden. Es gibt aber viel mehr Möglichkeiten. Einige Frauen haben Angst vor Farben, weil sie nicht wissen, wozu diese passen. Dabei findet man in der Natur unzählige Inspirationen. Stellt euch einfach eine Aubergine vor, bei der sich Grün und Lila verbinden. Oder Herbstlaub. Oder eine Blumenwiese. Oder eine Tomate, Erdbeere, Preiselbeere oder jede beliebige Gemüse- oder Obstsorte. Daraus lassen sich extravagante und doch harmonische Kombinationsmöglichkeiten ableiten: Grün mit unterschiedlichen Rottönen, Grün mit Orange und Gelb, Grün mit Blau usw. Probiert es einfach aus – das macht Spaß!

Pullover und Hose H&M Trend, Kette Etro, Tasche Chanel, Pumps Miu Miu 

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Die grüne Welle

Zurzeit bin ich ganz verrückt nach Grün. Nach Limettengrün und Minzgrün des vergangenen Sommers habe ich nun die winterlichen Schattierungen für mich entdeckt: Smaragdgrün, Flaschengrün, Moosgrün, Piniengrün, Froschgrün, Umweltgrün und wie sie alle heißen. Den grünen Valentino Mantel, den ich vor 2 Jahren in Florenz gekauft habe, finde ich jetzt schöner denn je. Da mir aber eine Sache in der Lieblingsfarbe natürlich nicht ausreicht, habe ich in den letzten 3 Monaten einen Pullover, das unten abgebildete Strickkleid und eine Seidenbluse in Dunkelgrün erworben. Fortsetzung folgt bestimmt: Ich habe bereits einen Pullover von Sandro im Visier…

Strickkleid COS, Bluse Equipment, Kette Etro, Loafer Tod’s, Tasche Chanel, Ring YSL

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Mein Outfit für Berlin

So, mein Outfit für die morgige Reise nach Berlin zur Preview von Chanels Ausstellung “The Little Black Jacket” steht fest. Passend zum Thema der Ausstellung habe ich mich für ganz viel Schwarz entschieden. Ich werde ein schlichtes Kleid, Overknees, eine Statement-Kette sowie einen Coktailring in Schwarz tragen. Damit das Ganze nicht zu trist aussieht, sorgen ein smaragdgrüner Mantel, rote Lippen und rote Fingernägel für farbliche Highlights. Und natürlich nehme ich morgen meinen ganzen Stolz mit: meine heiß geliebte ”Timeless Classic” Tasche von Chanel. Sie freut sich schon sehr darauf, wieder Berlin zu sehen…

Mantel Valentino, Kleid COS, Stiefel Hugo, Kette Etro, Ring YSL, Tasche Chanel

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Shades of Blue

Es gibt glückliche Blogger, die in Städten wie L.A. oder Sydney leben und 360 Tage im Jahr bei schönem Wetter draußen Outfit-Fotos schießen können. Und es gibt tapfere und disziplinierte Blogger, die selbst bei +5 Grad und Regen draußen ganze Editorials auf die Beine stellen. Ich gehöre weder zur ersten noch zur zweiten Gruppe, deshalb verbrachte ich das vergangene Wochenende zuhause auf der Couch mit dem dritten Teil von Shades of Grey einem Dostojewski-Roman. Zum Glück habe ich noch ein Paar Bilder in petto, die ihr noch nicht gesehen habt.

So gibt es heute wieder mal etwas Blaues. Ich bin nämlich zum Schluss gekommen, dass eine Statement-Hose sich am einfachsten mit einem Pullover Ton in Ton und einer weißen Bluse kombinieren lässt. Denn jede Frau hat irgendeine weiße Bluse im Schrank und mit einem Pullover aus derselben Farbfamilie ist man frau auf der sicheren Seite. Es muss ja nicht immer Colour-Blocking und Muster-Mix sein. Vor allem im Büro kann es gerne etwas ruhiger zugehen. Außerdem wirken Kombinationen Ton in Ton sehr elegant, erwachsen und edel.

Hose H&M, Pullover COS, Bluse Equipment, Pumps Miu Miu, Tasche Chanel

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Über Sturheit und Mäntel – Teil II

Ihr wisst bestimmt noch, dass ich mit einem Military Mantel von Max Mara geliebäugelt habe. Da das Modell in Deutschland nicht erhältlich war, habe ich Kontakt zum Max Mara Hauptgeschäft in Mailand aufgenommen (so viel zu meiner Sturheit-Therapie). Den Mantel könnte man tatsächlich aus Italien beziehen und der wäre vom Preis her sogar noch bezahlbar (für Max Mara Verhältnisse, natürlich). Dennoch wäre es sogar für eine Verrückte wie mich zu riskant gewesen, einen Mantel, den ich noch nie live gesehen und anprobiert habe, aus Italien einzufliegen. Deshalb habe ich beschlossen, vernünftig zu bleiben und mich in Hamburger Geschäften und online Stores nach einer Alternative umzuschauen.

Lange hat meine Suche nicht gedauert, denn ich wurde gleich im ersten Geschäft (so ein Glück!) fündig. Ich habe bei Secondella einen NAGELNEUEN (mit allen Etiketten) Stella McCartney Mantel für sensationelle 265 Euro ergattert! Und zwar den Mantel, den ich bereits letztes Jahr so toll fand und der bei net-a-porter.com sage und schreibe 1455 Euro kostete. Ich kann es immer noch nicht glauben! Das Schätzchen entspricht genau meinen Vorstellungen: Es ist wadenlang, verfügt über einen maskulinen “oversized” Schnitt und besteht zu 100 % aus Naturfaser (ich mag keine Synthetik). Auch die marineblaue Farbe ist optimal für den Herbst und lässt sich gut kombinieren. Alles in einem, ein Traummantel.

Typisch Stella McCartney: Das Modell “Anabelle” besticht durch einen unverkennbaren maskulinen Schnitt. So wurde der Mantel letztes Jahr bei net-a-porter.com präsentiert.

Oversized Mantel Anabelle von Stella McCartneyDie staatlich anerkannte Schnäppchen-Jägerin und stolze Besitzerin. 

Der Mantel passt besonders gut zu den angesagten Edelsteinfarben wie Smaragd, Rubin, Saphir und Amethyst.

Es war Liebe auf den ersten Blick.

Bilder: Lada Alexandrova, net-a-porter.com

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Rosarot

Anlässlich des heutigen (kurzzeitig) sonnigen Wetters habe ich Bilder für euch, die noch in einer glücklichen ohne-Strumpfhose-Zeit im September entstanden sind und eins meiner absoluten Lieblingsoutfits dieses Herbstes zeigen. Ich trage eine rosarote 7/8 Hose mit geometrischem Muster – eine der wenigen aktuellen H&M Hosen, die nicht nur schick und angesagt ist, sondern nicht an den Schenkeln spannt tatsächlich auch gut sitzt (dem Elasthan-Anteil sei dank). Dazu kombiniere ich einen herrlich flauschigen Angora-Pullover in Hellrosa (ebenso von H&M), der farblich perfekt zur Hose passt. Für die Aufwertung des Looks sorgen ein paar Designerstücke, und zwar mein heiß geliebter Mantel in A-Linien-Form, omnipräsente schwarze Plateau-Pumps aus Veloursleder und Statement-Schmuck. Leider steht der Winter schon vor der Tür und ich konnte bisher nur einmal in diesem Outfit ausgehen, aber ich bin mir irgendwie sicher, dass ich es auch nächstes Jahr noch schön finden werde…

 

Hose und Pullover H&M, Mantel Hugo, Pumps Miu Miu, Kette Etro, Ring YSL

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Herbst und Hühner…

…passen gut zusammen. Das dachte ich, als ich diesen niedlichen J Crew Pullover bestellt habe. Nicht etwa deshalb, weil beide mit “H” anfangen. Es spielt für mich auch keine Rolle, dass Pullover mit Tiermotiven gerade äußerst angesagt sind. Ich finde einfach, dass man in einer kalten, dunklen Jahreszeit besonders viele Gute-Laune-Macher braucht. Und so ein Pullover ist wahnsinnig witzig. Außerdem ist er wie gemacht für Menschen mit einem Hang zur Selbstironie. Ein Huhn in einer Baskenmütze? Das bin doch ich! Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe Baskenmützen. Nun habe ich ein Kleidungsstück mit einer Art Selbstporträt.

Heute führe ich den Hühner-Pulli zum ersten Mal vor, zusammen mit einem ebenso neuen plissierten Maxirock. Leider fiel mir zu spät ein, dass ich eine meiner Baskenmützen hätte aufsetzen sollen. Dann wäre das selbstironische Outfit komplett gewesen. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich die Wohnung mit perfekt gestylten Locken verlassen habe. Davon ist aber zwei Minuten später nichts mehr übrig geblieben, da die Luftfeuchtigkeit bei gefühlten 99% lag. Eine weitere Komplikation bestand darin, dass ich ständig auf meinen Rock getreten bin. Wenn ich euch also einen Tipp geben darf, dann sind ein bodenlanger Rock und Stilettos eine ziemlich gefährliche Kombination…

Rock American Apparel, Pullover J Crew, Gürtel COS, Tasche Chanel, Stiefel Hugo Boss

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Der goldene Oktober

War es eine Folge der globalen Erwärmung oder vielleicht eine kleine Entschädigung für den kalten und verregneten Sommer? Fakt ist, dass gestern der wärmste 20. Oktober in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen war. Eine seltene Gelegenheit, Sonne und Wärme zu tanken und schwere, dunkle Wintersachen gegen leichte, farbenfrohe Kleidung zu tauschen. Wie zum Beispiel Seidenblusen, pinke Hosen, Pumps und (natürlich lässig über die Schulter geworfene) Boyfriend-Blazer…

Hose Miu Miu, Bluse Equipment, Blazer Stella McCartney, Ring YSL, Pumps Christian Louboutin, Tasche Chanel

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(Don’t) strike a pose!

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich sehr selbstkritisch bin? Jedes meiner Bilder wird von mir strenger als die September-Ausgabe von Anna Wintour kontrolliert. Die Bilder unten sind ein Beispiel dafür, was man bei einem Outfit-Post meiner Meinung nach NICHT machen soll: Posieren! Normalerweise folge ich dem Prinzip, vor der Kamera so natürlich wie möglich zu bleiben, aber heute habe ich mich wie eine (ziemlich talentlose) Germany’s-Next-Topmodel-Kandidatin angestellt. Infolgedessen sind beim heutigen Shooting fast ausschließlich Posen à la ich-stehe-ganz-zufällig-am-Jungfernstieg-mit-verknoteten-Beinen-und-gucke-gedankenverloren-nach-unten entstanden, die alles andere als natürlich sind. Und dabei ist Authentizität genau das, was Outfit-Posts von Hochglanzmagazin-Editorials unterscheidet. Leser der Mode-Blogs wollen reale Menschen und keine inszenierten Fotostrecken sehen. Deshalb hätte ich normalerweise gesagt “Heute habe ich kein Foto für euch”, aber mein Pullover in Bordeaux, meine Hose aus Brokat und meine Slipper sind zurzeit dermaßen angesagt, dass ich die Aufnahmen doch veröffentlichen musste, um zu beweisen, wie wahnsinnig trendbewusst ich bin.

Hose aus Brokat von Zara

Pullover in Bordeaux von H&M

Hose Zara, Pulli H&M, Schuhe und Ring YSL, Collier BCBGMAXAZRIA, Tasche Chanel

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Sympathisch hanseatisch

Man kann es Preppy-Stil nennen, ich nenne es Hamburger-freundlich. Zusammengestellt nach dem Motto “weniger ist mehr” kommt dieses unkomplizierte Outfit in Hamburg (im Gegensatz zu meinen anderen Styling-Experimenten) auf jeden Fall viel besser an. Ich werde nicht angestarrt und wildfremde Männer rufen mir nicht “Nataschaaaa!” hinterher (wie kommen sie nur darauf, dass russische Frauen Röcke und High Heels tragen?). Niemand fühlt sich bedroht, niemand regt sich auf, niemand kommt auf unanständige Gedanken. Ich habe sogar das Gefühl, dazu zu gehören. Ja, ich fühle mich wie eine waschechte Hanseatin. Die Stadt und ich – wir harmonieren. Und sollte ich einem überpünktlichen Hamburger Bus hinterherlaufen müssen, dann schaffe ich es mit links. Das Rezept für dieses hanseatisch inspirierte Wohlfühl-Outfit ist ganz einfach: Ich trage hochgekrempelte graue Skinny-Jeans, einen übergroßen dunkelblauen Kaschmir-Pulli, ein Karo-Hemd, das die Farben der Jeans und des Pullovers aufgreift, und meine neuen Loafer.

Hanseatischer stil, Preppy-Stil

Loafer mit Quasten von Tod'sLoafer Tod’s, Jeans J Brand, Hemd Van Laack, Pulli Cos, Tasche Chanel

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